Himmelfahrt 2026 – Extrembedingungen für die Jugendgruppe in der Rhön

Unter der Leitung von Rainer und unserem Jugendreferenten Sören („Nachnamen sind was für Grabsteine!“) machte sich die Jugendgruppe am langen Himmelfahrtswochenende vom 14.–17.05.2026 auf den Weg zur Steinwand in der Rhön, um die dortigen Felsen ordentlich (un)sicher zu machen. Unterstützt wurden die beiden von Julia und unserem lieben Dietmar. Die Anreise erfolgte stilecht mit Bus & Bahn – das Material durfte allerdings bequem im Begleitfahrzeug reisen.

Es wurde direkt hinter dem Gasthaus „Zur Steinwand“ gecampt. Dass es auf rund 600 Metern Höhe frisch und regnerisch werden würde, wussten wir vorher. Mit Schnee hatten wir allerdings wirklich nicht gerechnet! Zum Glück blieb es bei kurzen Schauern und die weiße Überraschung schmolz schnell wieder weg. Trotzdem: Nachts gerade einmal 2 °C – echte Extrembedingungen also!

Unser mittlerweile legendärer Pavillon, der im letzten Jahr noch nach einer heftigen Windböe aufwendig repariert werden musste, rettete uns dieses Jahr vor der Kälte und wurde zum gemütlichen Hauptquartier.

Die Felsen lagen zum Glück nur zwei bis drei Minuten entfernt – und so wurde jede Regenpause konsequent zum Klettern genutzt. Bereits am Donnerstag konnten wir zwei Stunden an den Fels. Für viele Teilnehmende war es das erste Mal am Naturfels, für manche sogar das erste Campingwochenende überhaupt. Entsprechend groß war das Abenteuergefühl!

Neben dem Klettern stand auch jede Menge Ausbildung auf dem Programm: Standplatzbau, Routen abbauen und natürlich das große Highlight – Abseilen! Das frisch Gelernte konnte direkt angewendet werden, und das Abseilen aus rund 15 Metern Höhe sorgte bei vielen für leuchtende Augen und ordentlich Adrenalin.

Wenn der Regen einmal stärker wurde, verwandelte sich das Camp in eine große Selbstversorger-Küche: Schnippeln, Kochen, Spielen – und natürlich abends eine ausgedehnte Runde „Werwolf“, die wie immer für beste Stimmung sorgte. „Bürgermeister“ Dietmar war dabei sehr überzeugend!

Am Freitag tauschten wir am Nachmittag dann die Kletterschuhe gegen Wanderschuhe und machten eine vierstündige Tour auf die Milseburg – inklusive traumhaftem Ausblick über die Rhön.

Ursprünglich waren 17 Personen zur Ausfahrt angemeldet. Leider musste eine Betreuerin bereits vorab wegen Knieproblemen absagen, und auch zwei Jugendliche mussten krankheitsbedingt früher abreisen. Umso schöner, dass uns der Samstag dann mit fast regenfreiem Wetter belohnte! Zum krönenden Abschluss gab es sogar noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot in bester Teamarbeit. Auch wenn Rainer beim Teig das Salz vergessen hatte – dafür wurde die Gruppe am nächsten Morgen mit original aschebedecktem „Rainerstan-Brot“ entschädigt.

Fazit: Schnee, Regen, kalte Nächte, erste Felserfahrungen, viel Gelächter und jede Menge Teamgeist – „ich bin der Meinung: Das war spitze!“

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgewirkt haben!

Euer Rainer